
Isabella S Minichmair ist eine Reisende zwischen heute, gestern und morgen, dem Hier und dem Dort. Auf ihren Reisen durch das fremde Nahe und an fernen Orten erspürt sie ihre Beziehungen zu den Menschen und deren spezifischen Lebensräumen.
Ihre stark ortsbezogenen Bildthemen und Projektideen spiegeln den Prozess des Erspürens und die persönlichen Raumerfahrungen und -vorstellungen der Künstlerin wider. Ihre farbig fein abgestimmten Bilder dienen dabei als eine Art Membran zwischen realen und imaginierten Räumen. Textur, Bildlicht und Bildraum sind Bindeglied zwischen den Zeiten, dem Vorstellbaren und dem Erlebbaren – sie fungieren als Brücke zwischen Traum und Wirklichkeit.
Bilder sind nie Realitätsbeweis und doch ein Tor zur Wirklichkeit des Anderen. Sie sind Sprache, die jenseits von Worten zum Miteinander und zu mehr Verständnis füreinander führen. Minichmairs´s neue Ausstellung ist eine Einladung dazu, sich jenseits der Alltagshektik und des scheinbar Offensichtlichen auf dieses Kennenlernen einzulassen.
Pressetext: www.farbebekennen.at/