Paradox erscheinen die Objekte und Zeichnungen der aktuellen Ausstellung in der Galerie Paradigma in Linz. Markus Moser interpretiert in ‚Consider you are invited‘ kompakte, schwere Objekte durch leichten Draht und Maria Bussmann bereitet in ‚picked for you‘ imposante Berglandschaften mit feinsten Zeichenstrichen und spezieller Falttechnik für den Betrachter auf. Diese paradoxe Interpretation – Schweres als Leichtes zu übersetzen – verbindet die beiden sehr unterschiedlich arbeitenden Künstler.
Schatten / Spuren / Schichten
In der Ausstellung „Schatten Spuren Schichten“ in der Galerie im Gwölb in Haslach zeigt Karl Hackl Landschaften und Schriftzeichen so weit reduziert, dass sie als abstrakte Spuren wieder neue Geltung erhalten. Es sind Spuren langjähriger Erfahrung, die oft aus den Schichten der Vergangenheit, ähnlich einer archäologischen Ausgrabung, entstehen. Mit Vorliebe verwendet Karl Hackl „arme Materialien“: Fliese, Karton und als Farben auch: Wasser, Wein, Tee, Leinöl, … und nutzt dabei den Schatten als Stilelement. „Schatten / Spuren / Schichten“ weiterlesen
Drei Songs ohne Blitz
Loucaz Steinherr zeigt die best ofs seiner Konzertfotos in der Musikschule Linz. Dabei geht es ihm in dieser Ausstellung vor allem um die Vermittlung der Stimmung während eines Konzertes, sowohl auf der Bühne als auch im Publikumsraum. „Drei Songs ohne Blitz“ ist die Vorgabe des Veranstalters / des Künstlermanagements, an die er sich dabei halten muss. „Drei Songs ohne Blitz“ weiterlesen
Kolonie !
Die Künstler/innen des Atelierhauses Egon Hofmann besiedeln als ‚Künstlerkolonie‘ vorübergehend die ‚Künstlerkolonie‘ Salzamt und weisen auf die vielfältigen Aspekte von ‚Kolonie‘ hin. Üblicherweise assoziiert man mit Kolonie den politischen Aspekt des Kolonialismus, dass es darüber hinaus auch einen sozialen, biologischen, soziologischen, zoologischen, … Aspekt gibt, darauf weist das Ausrufezeichen hin. „Kolonie !“ weiterlesen
Kunst in 3D
Die Ausstellung „form / code / maps : skylines“ / MARKUS RIEBE in der Galerie Schloss Puchheim zeigt Kunst in 3D-Optik, ohne Zuhilfenahme von 3D-Brillen. Sobald der Besucher sich einem der Bilder in der Ausstellung nähert, bemerkt er zu seiner Überraschung, dass sich eine Zeichnung aus dem an der Wand hängenden Bild herausbewegt und vor ihm in der Luft schwebt. Und sie bewegt sich im Raum, wenn man sich selbst bewegt. Im hängenden Bild selbst verbleibt nur die Luftaufnahme eines Stadtteils, z.B. von Linz. „Kunst in 3D“ weiterlesen